Live Event in Hamburg: Dienstag, 7. Mai 2024 - Anmeldung unter: www.energiefrühstück.de am Rande der OMR

E#46 Live Podcastaufnahme vom Panel beim ersten Energiezone - Energiefrühstück

Shownotes

In dieser besonderen Folge von Energiezone, aufgenommen im 1komma5° Showroom & Office am Balinndamm in Hamburg, gab es zum ersten Mal ein Live-Panel mit verschiedenen spannenden Gästen aus der Energiewirtschaft.

Danke nochmal für die tolle Unterstützung an alle, insbesondere Sophia Rödiger von 1komma5° und Olivia Suchy von der onu.energy GmbH aus Berlin!

Trotz der begrenzten Zeit konnten interessante Themen diskutiert werden, und die Community-Atmosphäre war großartig. Diskussionen drehten sich um Themen wie solare Großkraftwerke, Direktvermarktung von erneuerbaren Energien und intelligente Wallboxen. Die Zukunft der Solarmodulproduktion, Marktveränderungen und Investitionen waren ebenfalls zentrale Themen. Dabei waren:

Die Veranstaltung war ein großer Erfolg, mit einer erfreulichen Resonanz und vielen Publikumsfragen. Zukünftige Events in Städten wie Berlin, München und Frankfurt sind geplant. Für die Aufzeichnung der Live-Folge haben wir bewusst Hintergrundgeräusche beibehalten, um die Atmosphäre einzufangen. Inhaltlich ging es um die Energiewende, erneuerbare Energien, Hausanschlüsse, Lastmanagement und die Vehicle-to-Grid-Technologie.

Die Diskussionen behandelten die regulatorischen Hürden, die Zukunftsperspektiven und die verschiedenen Geschäftsmodelle im Markt für erneuerbare Energien. Themen wie Handel, Vermarktung von Strom, Herstellung von PV-Anlagen und deren globales Standing sowie die Bedeutung von strategischen Entscheidungen und politischen Rahmenbedingungen wurden ausführlich erörtert. Die Verfügbarkeit erneuerbarer Energien wird als wichtiger Standortfaktor für Unternehmen angesehen.

Die Bedeutung von Netzentgelten, Flexibilität und der Integration von Verbrauchern in die Energieerzeugung standen im Fokus weiterer Diskussionen. Die Anpassung von Marktstrukturen, die Effizienzsteigerung durch Standardisierung von Flexibilitätsprodukten und die Rolle der Politik bei der Gestaltung des Energiemarktes wurden eingehend behandelt. Die Teilnehmer betonten die Notwendigkeit von Innovation, Zusammenarbeit und eine ganzheitliche Herangehensweise, um eine nachhaltige Energiezukunft zu gestalten.

Abschließend wurde auf die Zukunft des Energiemarktes geblickt und die Chancen für Innovation und Fortschritt hervorgehoben. Die Vielfalt an Geschäftsmodellen und Technologien bietet noch viele Möglichkeiten, die Energiewende voranzutreiben. Die Teilnehmer ermutigen zu weiterem Networking und Zusammenarbeit, um die Energieeffizienz zu steigern und eine nachhaltige Energieversorgung sicherzustellen.

Mit freundlicher Unterstützung von:

Webseite: https://www.energiezone.org Community: https://forum.energiezone.org Feedback: team@energiezone.org Alexander Graf: https://www.linkedin.com/in/alexandergraf/ Ilan Momber: https://www.linkedin.com/in/imomber/

Transkript anzeigen

00:00:00: Music.

00:00:08: Moin zusammen und herzlich willkommen bei einer ganz anderen Art von Folge heute bei Energiezone.

00:00:15: Jetzt wieder zurück aus Berlin, aber wir haben die am vergangenen Dienstag in

00:00:18: Hamburg im 1,5 Grad Office, super nicen Showroom am Barlindamm aufgenommen.

00:00:26: Und das war unsere erste Folge, die wir live aufgenommen haben mit einer Panel-Situation

00:00:31: und mit mehreren Gästen gleichzeitig. Gleichzeitig dadurch vielleicht ein kleines

00:00:35: bisschen weniger in die Tiefe, aber trotzdem spannenden Content besprochen.

00:00:38: Ich fand es alles mega, hat auch alles super geklappt. Wir hatten zu Gast die

00:00:42: ganzen schon Energiezone berühmten Hamburger Gäste.

00:00:47: Stefan Müller von Enerpark, Max-Armin Dieringer von CFlexpower und da Philipp

00:00:52: Schröder kurzfristig leider unpässlich war, hat die Sophia Rödinger von 1,5 das Panel eröffnet.

00:00:58: Das hat man jetzt hier nicht mehr mitgehört in der Podcastaufnahme.

00:01:02: Und natürlich Kevin Wieland von OpenWB, der kurzfristig eingesprungen ist, der war auch vor Ort.

00:01:09: Ganz herzlichen Dank auch nochmal an das Team von 1,5 Grad, die zusammen mit

00:01:13: Olivia aus unserem Team hier bei der ONU Energy da wirklich einiges geleistet

00:01:17: haben, um uns den Raum zur Verfügung zu stellen und uns also herzlich willkommen geheißen haben.

00:01:22: Ist nicht selbstverständlich, war total guter Community-Spirit und Community-Ansatz

00:01:26: und so ist die Folge auch dann aufgenommen worden mit ganz vielen Publikumsfragen.

00:01:30: Und am Ende arbeiten wir alle an einer großen Energietransformation und Veränderung

00:01:35: des Systems und ziehen da alle am Strang. Es hat echt Spaß gemacht. Danke an alle dafür.

00:01:40: Auch an die Foodsponsoren, die Bracker Mühle, die als Foodsponsor mit den besten

00:01:45: Champagner-Roggenbrötchen der Welt, die Kollegen vom Küstenswien,

00:01:50: die uns Mett gesponsert haben, weil Alex unbedingt Mettbrötchen, Mettigel wollte.

00:01:54: Und aber natürlich hatten wir auch die vegane Alternative aus der No Meat Factory

00:01:58: dort und wir hatten circa 120 Leute zugelassen für die Räumlichkeiten,

00:02:05: hatten aber fast doppelt so viele Anmeldungen.

00:02:08: Von daher auch nochmal, also scheint recht gut angekommen zu sein und auch vom

00:02:12: Feedback her, was wir da vor Ort gehört haben, ist auf jeden Fall ein Format,

00:02:15: das wir wiederholen werden. Wir haben euch alle nicht vergessen.

00:02:19: Wie hat es Tobi von der CEO, mein Mitgründer hier von ONU Energy gesagt?

00:02:25: Wir haben da vielleicht eine kleine Tradition begründet.

00:02:30: Und für alle, die nicht live dabei sein konnten, wir überlegen uns,

00:02:32: ob wir das in anderen großen deutschen Städten wiederholen werden,

00:02:35: also zum Beispiel in Berlin, wo wir auch sitzen hier mit ONU Energy,

00:02:38: unserer Company, oder in München, in Frankfurt, in Köln, vielleicht auch mal in Stuttgart oder so.

00:02:42: Also falls ihr da Interesse hättet, mit dabei zu sein oder uns unterstützen

00:02:46: wollt, dann schreibt uns gerne wie immer unter team.energiezone oder bekundet

00:02:52: euer Interesse auf www.energiefrühstück.de.

00:02:55: Da nehmen wir jetzt einfach nur so quasi wie eine E-Mailing-List die Interessen

00:03:00: auf und gucken dann, dass wir euch einladen, wenn da ein neuer Termin steht.

00:03:04: In jedem Fall kommt hier jetzt die Aufnahme.

00:03:06: Ihr werdet merken, wir haben mit Absicht eine Version des Masterings genommen,

00:03:10: wo man die Hintergrundgeräusche noch so ein bisschen mithört,

00:03:13: damit man diese Live-Atmosphäre auch mit aufschnappen kann.

00:03:16: Es ist so ein kleines bisschen weniger clean, also hoffe, dass es trotzdem okay

00:03:21: für euch und ihr könnt euch trotzdem alle gut verstehen. Vor allen Dingen die

00:03:24: Leute aus der Community, die selber Fragen gestellt haben.

00:03:27: Letzter Dank gilt Tobias Pusch vom Wortlieferant, der uns bei der Live-Aufnahme

00:03:32: vor Ort und auch bei der Produktion mit der Technik mega professionell geholfen hat.

00:03:37: Also wer da auf der Suche ist nach Unterstützung für Podcasts,

00:03:40: immer einfach bei ihm direkt melden.

00:03:42: Jetzt aber erstmal ganz viel Spaß mit der ersten Live-Folge von Energiezone

00:03:47: aus Hamburg am Rande der OMR. Viel Spaß damit. Ciao, ciao.

00:03:55: Kann losgehen. Okay, Stefan, was machst denn du hier?

00:03:59: Ja, erstmal vielen Dank, dass ich hier sein darf. Wir haben uns ja schon bei

00:04:03: der Energiezone kennengelernt. Ja, Ennerpark, mein Name ist Stefan Müller.

00:04:07: Ich bin Mitbegründer und Mitinhaber der Ennerpark-Gruppe. Wir haben während

00:04:11: der ganzen Podcast auch mit dir viel so diese Buzzwords gelernt.

00:04:15: Also zusammenfassend kann ich sagen Bootstrapped.

00:04:18: Und Grown-Up sind wir, glaube ich. Also irgendwie, das sind so die Worte.

00:04:22: Was ist anders bei uns zu 1,5? Wir haben kein Hashtag und wir haben kein Showroom.

00:04:26: Also deshalb erklärt das schon so ein bisschen, dass wir nicht in dem klassischen

00:04:29: B2C sind, sondern wir bauen solare Großkraftwerke.

00:04:33: Wenn ihr die A7 hochfahrt, rechts und links, so drei Viertel gehören uns, würde ich sagen.

00:04:37: Und unser Kunde ist im Endeffekt der Stromabnehmer.

00:04:42: Und deshalb kennen wir uns auch. Ja, vielen Dank auch von meiner Seite.

00:04:46: Danke für die Einladung.

00:04:47: Ich bin Max-Armin Dieringer von FlexPower.

00:04:51: Wir als FlexPower, wir sind als Stromhändler und Stromlogistiker im deutschen Markt aktiv.

00:04:58: Ja, klingt fancy. Was bedeutet das im Prinzip?

00:05:03: Managen wir Stromflüsse von Dritten, zum Beispiel von der Enna Park oder einem

00:05:07: Mitbewerber der Enna Park und wir integrieren diese Erneuerbaren ins System.

00:05:13: Wir sind sozusagen die Schnittstelle zum Markt. Wir machen das,

00:05:17: in Deutschland wird das auch als Direktvermarktung bezeichnet.

00:05:20: Das ist auch zum gewissen Maße regulatorisch verankert.

00:05:23: Also wir nehmen diese Anlagen bei uns ins Portfolio auf, vermarkten die dann,

00:05:28: machen sozusagen aus dieser Commodity Grünstrom dann im Endeffekt Geld.

00:05:33: Also wir sind die Schnittstelle zum Markt an dieser Stelle. Mein Name ist Kevin

00:05:37: Wieland. Ich bin Geschäftsführer der OpenBB GmbH & Co. KG.

00:05:41: War kürzlich erst bei Alex Podcast.

00:05:44: Bin der Einladung hierher zu kommen, dann natürlich sehr gerne gefolgt und mich

00:05:47: noch mit auszutauschen, um euch auch gegebenenfalls zu erhellen.

00:05:50: Wir haben eine intelligente und modulare Wallbox, um aufzugreifen im Gegensatz zu 1,5 Grad.

00:05:56: Immer dann relevant, wenn es nicht unbedingt neu ist, sondern Bestand ist und

00:06:01: für technikaffine Leute.

00:06:03: So, jetzt habe ich mir Fragen ausgedacht für jeden von euch.

00:06:07: Meine erste Frage geht an dich. Ich gehe hier reih rum und dann seid ihr schon

00:06:10: dran. Also ihr könnt euch jetzt schon nicht überrascht tun, wenn ich gleich

00:06:13: frage. Jetzt fragen wir das Publikum.

00:06:14: Sonst nehme ich jemanden dran, auch wer sich nicht meldet.

00:06:17: So, ihr seid ja alle Energie zu einem Hörer, seid also informiert.

00:06:19: So, die erste Frage geht an dich.

00:06:21: Hier sehen wir so ein klassisches Solarpanel, wo die Leute davorstehen,

00:06:24: was es jetzt ja im Großhandel teilweise schon für 30 Euro netto gibt.

00:06:29: Und dann haben wir ja, Ilan und ich haben schon den Scherz gemacht,

00:06:31: dass es ja günstiger ist, sich damit jetzt so einen Zaun zu bauen auf dem Grundstück,

00:06:34: als mit den klassischen Materialien, die man im Baumarkt findet.

00:06:36: Wenn man jetzt so ein Panel in der Größe in so klassisch sozusagen Holzverschnitt

00:06:42: kauft für den Baumarkt, da zahlt man 70 Euro, fast einen doppelten Preis.

00:06:45: Deswegen tatsächlich die erste Frage an dich.

00:06:47: Wird das so bleiben? Wird es noch günstiger oder verändert sich dieser Markt,

00:06:51: weil jetzt die ganzen chinesischen Produzenten auch bleiben?

00:06:55: Der Markt ist erstmal sehr fokussiert. Die ganze Entwicklung ist wirklich hier

00:06:59: in Europa gestartet, so um die 2000er, vielleicht noch früher.

00:07:02: Die ersten Produzenten kamen von hier.

00:07:05: Mittlerweile und ich glaube beim Energiezone-Podcast habe ich schon so ein bisschen

00:07:09: meinen Traum verloren, dass es in Europa irgendwann mal eine richtige,

00:07:13: volle Wertschöpfung gibt bei der Produktion von Solarmodulen.

00:07:17: Weil es mittlerweile so ist, dass nicht nur 90 Prozent der Module aus Asien

00:07:21: kommen, sondern eben auch 95 Prozent der Maschinen, die die Solarmodule fertigen.

00:07:26: Und da ist leider der Zug abgefahren. Wir hoffen, dass Firmen,

00:07:31: die auch hier sind, vielleicht die Kurve nochmal kriegen. Ich denke mal im Module-Assembly-Bereich,

00:07:36: also wo das Modul selbst dann gefertigt wird.

00:07:38: Das macht einfach technisch auch Sinn, weil wenn man so ein Modul von A nach

00:07:42: B shippert, das ist einfach nur Luft und Zellen zu transportieren ist ein Vielfaches

00:07:47: einfacher und günstiger.

00:07:48: Also der Weg, den einige jetzt auch anstreben, eine Modulfertigung zu machen,

00:07:54: eine Straße zu bauen, die hochautomatisiert ist, das würde ich sagen,

00:07:57: ist ein Weg, den man auch, glaube ich, so ganz gut einschlagen kann.

00:08:01: Fallen die Preise weiter? Ich glaube ja.

00:08:03: Jeder kann das Modul mal anfassen und stellt fest, das besteht eigentlich nur

00:08:07: so aus fünf, sechs, sieben Teilen.

00:08:09: Das heißt, das ist jetzt nicht irgendwie ein Hightech-Produkt.

00:08:12: Also die Zelle da drin natürlich schon, aber das Zusammenlöten,

00:08:15: die Kontaktfahnen, der Alurahmen hinten, die Junction-Box, das ist alles relativ trivial.

00:08:21: Also da würde ich mal sagen, da ist noch Luft drin, dass es weiter runter geht.

00:08:25: Okay, also Zäune wäre noch günstiger für uns, Ilan.

00:08:28: Und mir ist eingegangen, dass du das erzählt hast, sozusagen Modulbau,

00:08:31: das könnte noch sowas sein wie zum Beispiel für Fassaden, wenn Leute ihre Fassaden

00:08:34: neu machen, dass man dann auch so dreihängige Module hat, irgendwie hat,

00:08:37: dass man wirklich eine Fassade komplett ausgestaltet.

00:08:39: Meinst du das mit Modulbau, weil ein Standardmodul nachzubauen,

00:08:42: noch günstiger als aus China, das wird doch glaube ich hier nicht gehen.

00:08:45: Doch, ich denke schon. Also wie gesagt, man kann sich viel Gedanken machen.

00:08:48: Also die ganzen Neuentwicklungen, die es momentan gibt, das sind keine Neuentwicklungen.

00:08:53: Also die so bifazialen Module zum Beispiel, dass von beiden Seiten Strom erzeugt

00:08:57: werden kann, das gibt es schon aus den 70ern.

00:09:00: Also das ist jetzt keine Neuentfindung, sondern die ganzen Sachen,

00:09:03: die momentan gemacht werden, hat was mit Effizienzsteigerungen zu tun,

00:09:06: Operational Excellence, noch ein bisschen mehr Leistung irgendwie rauszuholen,

00:09:10: das Glas vielleicht ein bisschen dünner machen.

00:09:12: Eben vielleicht diese generellen Silberverbinder nicht mehr mit zu löten,

00:09:19: sondern eben zu klemmen.

00:09:22: Also da gibt es von der technischen Fertigung her noch eine Menge Möglichkeiten,

00:09:26: das günstiger zu machen, die Leistung zu steigern und vieles ist Economy of Scale.

00:09:30: Also wenn die Fabrik halt 5 Gigawatt hat, dann spart man Geld,

00:09:33: ganz einfach. Kann ich dazu eine Nachfrage stellen? Ja.

00:09:35: Also du hast jetzt gesagt, der Zug ist abgefahren bei der PV.

00:09:38: Jetzt hast du die hintenrum nochmal so ein bisschen rausgewunden.

00:09:41: Ja, 1,5 Grad, die versuchen es ja und vielleicht ist es ja doch eine gute Idee.

00:09:45: So, ich verstehe schon, da ist relativ viel Legacy jetzt passiert in den letzten 20 Jahren.

00:09:50: Deutschland war Vorreiter, jetzt ist alles Richtung Asien abgewandert.

00:09:54: Aber wir müssen, wenn wir unsere Ziele, unsere politischen Ziele, das eine,

00:09:59: aber auch die Energiewende als ökonomisches Projekt, was sich ja unserer Ansicht

00:10:06: nach kommerziell auch mehr lohnt als alles andere, dann müssen wir,

00:10:09: wenn wir bei der PV bleiben, verdreifach.

00:10:12: So kann man ja nicht jetzt als Deutscher sagen, okay, wir brauchen 3x von dem,

00:10:17: was wir jetzt schon haben, so ist doch ein cooler Markt, da sollte doch noch

00:10:20: genug Spiel und Musik drin sein.

00:10:23: Ich denke, der Markt steigt weiter, aber die Chinesen schlafen ja nicht.

00:10:27: Das heißt, wenn man sich anguckt, was da an Investments gerade passiert,

00:10:30: an neuen Fertigungen, wie gesagt, die denken in Gigawatt.

00:10:34: Das ist auch keine Wertung, aber wenn eine Firma wie Mayer Burger ankündigt,

00:10:39: eine 500 Megawatt Linie zu bauen, das verbauen wir als Enerpark in einem Jahr.

00:10:44: Ja. Und das ist einfach kein Volumen.

00:10:47: Also man muss einfach ein bisschen größer denken.

00:10:51: Und das ist früher oder später dann vielleicht so auch, dass chinesische Investoren

00:10:56: kommen und in Europa investieren.

00:10:57: Das glaube ich eher, weil sie einfach auch die Transportkosten sehen zum Beispiel.

00:11:01: Das fängt an mit CO2-Fußabdruck, das hört auch mit dem Thema Lieferkettengesetz

00:11:06: auf und mit ganz, ganz vielen Themen.

00:11:07: Aber eben auch mit dieser emotionalen Entscheidung, ich möchte ein Solarmodul

00:11:12: haben, was einen guten CO2-Fußabdruck hat und vielleicht in Deutschland produziert

00:11:16: wird. Also das ist dann im klassischen B2C-Bereich, glaube ich, entscheidend.

00:11:21: Für uns, für die Großkraftwerke, für uns ist das ein Commodity.

00:11:25: Es gibt vielleicht zehn Top-Hersteller, die ähnlich produzieren, von der Qualität her.

00:11:33: Und uns ist es egal, ob wir Firma A oder B oder C nehmen, weil die Elektronen,

00:11:37: die du dann auch verkaufst an

00:11:38: Airbus oder wen auch immer, die fragen schon mal nach, wo kommt das her.

00:11:43: Aber welche Technologie und ob das jetzt Lieferant A oder B ist, eigentlich nicht.

00:11:47: Also deshalb, das ist in diesen unterschiedlichen Märkten zwischen den Segmenten

00:11:52: Residential oder was wir machen, Großkraftwerke, ist ein großer Unterschied.

00:11:55: Auch die Module sehen anders aus.

00:11:57: Direkt die Frage an dich, Christian.

00:12:00: Euer Handelsmodell ist ja super spannend, weil sich das sozusagen ja von B2B an B2B richtet.

00:12:06: Jetzt ist aber Firmen wie 1,5 oder Enpal sagen, naja, jetzt kann der Privatverbraucher,

00:12:10: wenn er in die Solaranlage investiert, jetzt bauen sich Leute ja schon 30 KW

00:12:15: Peak-Anlagen aufs Dach mit einem Hausverbrauch von irgendwie zweieinhalbtausend KW pro Jahr,

00:12:20: denkt man sich, okay, wo geht denn die Reise dahin?

00:12:23: Also das Argument ja, die können ja an dem Strommarkt dann in Zukunft teilnehmen.

00:12:26: So, du bist ja quasi ein Strommarkthändler, wenn ich das jetzt nicht richtig

00:12:31: verstanden habe. Stimmt das?

00:12:33: Also würde das Sinn machen, quasi mit dem Ziel am Strommarkt teilzunehmen,

00:12:38: in solche Anlagen zu investieren, privat?

00:12:40: Also erstmal stimmt das, das ist operativ so möglich, meinem Verständnis nach

00:12:45: macht 1,5 Grad das auch, ich glaube das Heartbeat hat ja auch eine Schnittstelle

00:12:49: zum Markt, dass der Überschuss dann da entsprechend vermarktet werden kann.

00:12:52: So wenn ich jetzt rein auf den PV-Profil denke, dann ist für mich als Händler

00:12:57: so die erste Frage, die mir kommt ist, naja wie viel Wert wird dieser Überschuss

00:13:01: nachher haben, der Überschuss am Mittag, an einem sonnigen Sonntag.

00:13:06: Der Preis ist halt null bis negativ, was wir im Moment sehen.

00:13:10: Das heißt, auf Basis dessen würde ich diese Investmententscheidung nicht treffen.

00:13:16: Aber wenn ich jetzt mir überlege, kann ich mir einen autarken Stromfluss synthetisieren,

00:13:25: also zusammenbauen, indem ich zum Beispiel eine PV-Anlage aufs Dach und eine

00:13:29: Batterie in den Keller packe,

00:13:30: dann kann da sehr wohl ein Schuh draus werden.

00:13:33: Dann der Knackpunkt in dem Fall ist jetzt da nochmal die Unterscheidung zwischen

00:13:39: Großhandel und tatsächlich Abnahmepunkt. Da fallen dann Netzentgelte an.

00:13:44: So im Moment kommt der Großteil des Wertes, den man hier auf der Residential-Seite

00:13:50: schöpfen kann, eben aus der Ersparnis an Netzentgelte oder Umlagen,

00:13:54: in dem Fall Netzentgelte plus Umlage.

00:13:56: Okay. Makes sense? Ja.

00:14:00: Makes total sense, ist ja wichtig, dass es für euch Sinn macht.

00:14:02: Ich habe es natürlich verstanden, ganz klar.

00:14:04: So, jetzt hier sozusagen der Überraschungsgast hier auf dem Panel und war auch

00:14:07: für mich quasi, warst du ein, ich stelle mich mal dahinter, ein Überraschungsgast

00:14:10: im Podcast vorletzte Woche.

00:14:13: Ich habe jetzt hier das Update gemacht mit deiner Wallbox. Jetzt fordert mich

00:14:17: deine Wallbox heraus und fragt mich, auf welcher Phase läuft diese Wallbox und

00:14:23: wie sind die Phasen abgesichert?

00:14:24: 16 Ampere, 32 Ampere, was ist der Hausanschluss in Summe?

00:14:27: Und das steht ja nirgendwo. Ich habe ja Da gibt es ja keine Dokumentation vom

00:14:30: Haus, wo das irgendwie drinsteht. Das ist schlecht.

00:14:32: Das steht doch nicht mal auf den Sicherungskästen. So, dann meint mein Elektriker-Nachbar

00:14:35: auch, ja, da müssen wir mal aufmachen. Mal gucken, was da passiert.

00:14:37: Und dann bin ich so, oh Gott, oh Gott, oh Gott.

00:14:39: Jetzt bin ich quasi in so einem, so tief, ich habe mich da schon eingegraben.

00:14:42: Und da haben wir uns gestern hier auf der Bootsfahrt gefragt.

00:14:46: So, wie groß ist eigentlich der Markt, sozusagen, den man da adressieren kann,

00:14:49: für Kunden, die bereit sind, so tief zu gehen.

00:14:51: Also die eigentlich sozusagen nicht dieses Commodity-Produkt wollen,

00:14:53: sozusagen diese Box und das weiter einfach zu konsumieren, dass da schon Steckdose

00:14:57: kommen, sondern die bereit sind, wirklich, sich zu überlegen,

00:14:59: auf welcher Phase läuft meine Wallbox?

00:15:02: Das war mir gar nicht klar, dass die das wissen muss, damit dann die Waschmaschine

00:15:05: abgeschaltet werden kann, wenn das Auto schnell laden soll.

00:15:09: Und ein etwas besserer Guide, wie man das auch installiert, das müssen wir nachher

00:15:14: nochmal besprechen. Der ist schon in Arbeit.

00:15:16: Der ist in Arbeit. Ich hätte ja vorhin schon kurz gesagt, wir haben eine äußerst intelligente Wallbox.

00:15:24: Das heißt, unser Plan ist es, egal ob ich ein oder fünf Elektroautos an meinem

00:15:27: Hausanschluss laden möchte.

00:15:28: Ziel ist es, dass nicht die Straße aufgebuddelt werden muss.

00:15:31: Das heißt, wir haben ein sehr, sehr intelligentes Lastmanagement,

00:15:33: was sich darum kümmert, dass mehrere Autos parallel laden, im Zweifel einige

00:15:38: Autos abgeschaltet werden, wenn dann doch Lasten wie ein Durchlauferhitzer oder

00:15:41: auch einphasige Lasten aktiv sind.

00:15:43: Das wird jetzt schon äußerst, äußerst technisch. Im Normalfall machen unsere

00:15:47: Partner das bei der Installation.

00:15:48: Das heißt, das wird einmal konfiguriert und dann ist das Thema durch.

00:15:51: Jetzt haben wir hier natürlich den Sonderfall. Er macht selber Updates.

00:15:55: Ähm, dann muss man sich tatsächlich ein Stück weit damit befassen,

00:16:00: wenn man diese Problematiken hat, der Hausanschluss ist zu klein.

00:16:03: Die Alternative wäre, du gehst zu deinem Betreiber und sagst,

00:16:06: hey, ich bräuchte bitte mehr Strom, koste dann einmal x 15.000 Euro und dann

00:16:10: hast du die Thematik mit dem Lastmanagement nicht.

00:16:13: Aber dann ist der Trade-off zu sagen, ich beschäftige mich einmal,

00:16:15: guck mal, was habe ich da für eine Sicherung? Das sollte übrigens auch dokumentiert sein.

00:16:20: Ist dann der Trade-off zu sagen, da ist ein riesengroßes Einsparpotenzial,

00:16:23: um intelligentes Laden auch von mehreren Fahrzeugen zu ermöglichen,

00:16:27: ohne viel Geld in die Hand nehmen zu müssen, um es halt möglichst einfach darstellen zu können.

00:16:31: Ich habe es mir einfach gemacht. Ich habe jetzt einfach alle Einstellungen auf

00:16:34: 32 Ampere gesetzt und guck mal, wie lange es hält.

00:16:38: Es funktioniert bisher, muss ich sagen, auch jetzt nicht durchgekommen.

00:16:41: So, jetzt würde ich sagen, können wir mit den Publikumsfragen starten.

00:16:44: Gibt es schon Fragen aus dem Publikum?

00:16:46: Ihr könnt alles fragen. Wir haben ja wirklich sozusagen die Expertise hier schlechthin.

00:16:49: Daniel Barth, Geschäftsführer von RemindMe, Tarif- und Stromoptimierer. Eine Frage an Kevin.

00:16:55: Letztendlich das Thema Vehicle-to-Grid ist ein Thema, was wir ja schon mal besprochen

00:16:59: haben, aber auch Alex mit dir, bis dato ja immer noch nicht wirklich nutzbar

00:17:04: ist. Was muss passieren?

00:17:05: Die technischen Voraussetzungen sind ja mittlerweile in Boxen wie deiner verfügbar.

00:17:09: Was muss passieren, damit wirklich die große Menge Vehicle-to-Grid oder Vehicle-to-Home

00:17:14: zumindest nutzen kann, damit quasi auch dynamische Tarife dann mehr Sinn machen

00:17:17: oder der PV-Überschuss besser genutzt werden kann? Ja, Vehicle-to-Grid ist ein

00:17:22: sehr, sehr, sehr, sehr großes Thema.

00:17:24: Ich würde mal sagen, so jede dritte Anfrage bei uns im Support hängt damit zusammen.

00:17:28: Vermutlich auch deshalb, weil wir einer der wenigen Hersteller sind,

00:17:30: die eine Wallbox haben, die das technisch schon kann.

00:17:33: Die Problematik, die sich aktuell ergibt, es fehlt an Fahrzeugen,

00:17:37: die das können. Ich weiß, mit Volkswagen gibt es eine Variante, das mit DC zu machen.

00:17:41: Über E3-DC ist relativ kostspielig, mit relativ vielen Einschränkungen verbunden.

00:17:46: Der in meinen Augen sinnigere Weg ist, das Ganze AC-seitig zu machen.

00:17:50: Der Standard gibt das her und es gibt derzeit Ankündigungen von Kia und Volvo,

00:17:54: dass es Fahrzeuge bis Ende des Jahres geben soll.

00:17:57: Also realistisch, sag ich mal, ab 26, 27 besteht effektiv die Möglichkeit,

00:18:04: das im Feld einfach nutzen zu können.

00:18:05: Das heißt, ich kaufe meine OpenBB Pro und...

00:18:10: Ich habe das entsprechende Fahrzeug und ich kann es laden und entladen.

00:18:14: Da müssten wahrscheinlich andere noch was zu sagen.

00:18:17: Die Regularien dafür sind dann nochmal ein anderes Thema.

00:18:21: Wir zum Beispiel sagen auch, hey, meine Mitarbeiter dürfen kostenlos ihre Autos

00:18:24: an der Firma laden. Was ich natürlich nicht möchte, ist, dass sie nachts ihr Haus damit versorgen.

00:18:28: Das sind dann noch Thematiken, die sich dann ergeben. Ihr lacht jetzt.

00:18:33: Als Unternehmer muss man das durchaus mit einrechnen, weil es ein Stück weit

00:18:36: natürlich auch Steuerhinterziehung ist.

00:18:38: Also ich würde das direkt mal aufgreifen, weil wollte ich ohnehin.

00:18:43: Anschließen, das ist jetzt die technische Seite, scheint ja gut auszusehen,

00:18:46: da sind wir wie immer schnell und das kriegen wir alles hin und funktioniert

00:18:51: in der Theorie, ist in die Praxis umgesetzt,

00:18:53: so jetzt kommt der regulatorische Layer und der ist da und der ist blöd und

00:18:57: der ist dafür überhaupt nicht vorgesehen, der ist auch immer der langsamste.

00:19:00: Du hast es schon angesprochen, Steuern, Stromsteuern, ist immer ein großes Thema,

00:19:06: gerade wenn man dann jetzt irgendwie Strom an jemand anderen geben will und

00:19:09: man ist eigentlich gar kein Stromversorger, sondern halt nur Unternehmer,

00:19:12: der seinen Mitarbeitenden ermöglicht, da zu tanken.

00:19:16: Das ist das eine und dann, ich habe es auch schon erwähnt, Netzentgelte,

00:19:19: der Status quo, wie Netzentgelte funktionieren, dass die nicht dynamisiert sind,

00:19:24: das geht nicht mit dem einher, was wir brauchen für die Zukunft und das sind

00:19:29: leider Sachen, die können wir hier im Raum auch nicht richtig beeinflussen,

00:19:34: außer da viel viel Lärm zu machen,

00:19:36: auch auf politischer Ebene, weil das ist der Rattenschwanz, wo es halt super

00:19:42: langsam vorangeht und da müssen wir jetzt echt mal schleunigst, schleunigst ran.

00:19:46: Wenn die Technik es schon zulässt, dann sollten wir uns nicht von dem System,

00:19:49: was wir selbst erschaffen haben, als Menschen in Form von Regulatorik,

00:19:53: davon abhalten lassen, dass wir es in die Praxis umsetzen.

00:20:04: Friedemann, mein Name, von Advice to Energy. Wir entwickeln Solarparks und Dachanlagen

00:20:08: und solche Sachen. Eine Frage an Max.

00:20:10: So im normalen PV-Bereich oder Wind, was auch immer, ist ja das Trading relativ simpel.

00:20:15: Ich versuche zu verkaufen, wenn es produziert ist. Ich muss forecasten, pipapo.

00:20:19: Aber wie läuft das bei Speichern? Weil da gibt es ja, da muss man ja plötzlich

00:20:22: die Frage stellen, wann verkaufe ich denn den Strom?

00:20:24: Speichere ich ein, speichere ich aus, mache ich eine Netzdienstleistung oder

00:20:26: verkaufe ich an der Börse oder, oder, oder.

00:20:31: Wie läuft das und was bietet ihr da auch konkret euren Kunden an?

00:20:34: Also wenn ich jetzt ankomme und sage, ich habe einen großen Speicher,

00:20:35: sagt ihr ja, ich mache das für dich und mal gucken, was dabei rauskommt oder

00:20:40: sagst du, das und das kriegst du von mir und wenn ich mehr verdiene, ist es mein Bier?

00:20:47: Sehr gute Frage, vielen Dank dafür. Siehst du, Alex, er sagt,

00:20:49: das ist alles ganz simpel mit der Vermarktung von Strom.

00:20:53: Das stimmt natürlich auf eine Art und Weise, man prognostiziert das,

00:20:56: dann muss man es verkaufen.

00:20:58: Da ist natürlich immer noch ein Risiko da, weil ich weiß dann trotzdem nicht,

00:21:01: ich muss 24 Stunden vorher irgendwie sagen, was ich machen will,

00:21:04: ich weiß dann trotzdem nicht, was kommt.

00:21:06: Je nachdem, wie der Vertrag aussieht, den wir miteinander haben,

00:21:09: schlummern da halt in der Mitte

00:21:10: nochmal Risiken, die wir dann entsprechend bepreisen und abdecken müssen.

00:21:15: Wir müssen zu deiner Frage jetzt speziell in Bezug auf Flexibilität und so,

00:21:19: das ist ein bisschen ein anderes Boardgame, es ist nochmal komplizierter,

00:21:24: weil die Flexibilität halt, also du hast es jetzt auf Batterienbezug genommen,

00:21:28: weil die Flexibilität symmetrisch ist.

00:21:30: De facto haben wir natürlich als Vermarkter von einem großen kommerziellen Portfolio

00:21:35: auch eine Flexibilität in die eine Richtung. Wir können die Anlagen immer abschalten.

00:21:40: So gesehen stellen wir uns auch regelmäßig diese Frage. Das ist sozusagen in unserer DNA.

00:21:45: Wann verkaufen wir jetzt den Strom? Wann kaufen wir ihn zurück?

00:21:47: Das geht auch ein bisschen einher mit dem Risikomanagement, was wir machen müssen,

00:21:54: um unsere Verträge erfüllen zu können.

00:21:58: Von daher ist das Ganze relativ analog. Die Vermarktung der Flexibilität ist

00:22:04: nochmal ein bisschen komplizierter, aber es sind auch mehr Optionen da.

00:22:09: Die Optionalität ist da einfach viel, viel höher.

00:22:12: Deine letzte Frage, wie machen wir das, wenn du jetzt zu uns kommst mit einer

00:22:16: Anlage und sagst, hier, ich würde das gerne bei euch vermarkten,

00:22:19: die Modelle, die wir haben, sind.

00:22:22: Alle möglichen, sage ich mal, also wir können ein Revenue-Share machen,

00:22:25: das ist das, was du dann auch angesprochen hast, hier ist meine Batterie,

00:22:29: mach mal, guck mal, was rauskommt und ich freue mich drauf,

00:22:33: ist natürlich so ein bisschen fraglich, dann kann man es schwierig kalkulieren,

00:22:37: kann auch kein Business-Case machen, ja, Stichwort Bank Ability und Investment Decision und so, ähm,

00:22:43: Wir bieten auch Floor-Preise an und wir können auch über Tolling-Agreements

00:22:48: sprechen, wo wir dann praktisch eine bestimmte Sicherheit über die längere Frist bieten können.

00:22:56: Über unsere PPA-Plattform PowerMatch haben wir ja standardisierte PPA-Verträge,

00:23:02: die wir anbieten an Verbraucher.

00:23:04: Die großen Industriekunden können bei uns standardisiert PV und Wind beschaffen.

00:23:09: Sie können bei uns auch virtuelle Batterien kaufen.

00:23:12: Das heißt, wir bieten da den Grundsockel an Hedging-Instrumenten,

00:23:19: so wie wir praktisch das Energiesystem der Zukunft sehen, nämlich PV, Wind und Batterien.

00:23:25: Und auf der Gegenseite würden wir dich als Asset-Developer, wenn du eine Batterie hast,

00:23:32: mit den entsprechenden Industriekunden auf eine standardisierte Art und Weise

00:23:37: verknüpfen, sodass dann die Risiken auf beiden Seiten ausgewogen sind.

00:23:41: Du kannst deine Investment-Decision machen, weil du weißt, hey,

00:23:43: ich bekomme x Euro pro Tag oder über die bestimmte Laufzeit kann ich mit,

00:23:48: keine Ahnung, 50 Prozent von der Investmentkost rechnen.

00:23:52: Alles, was unten drauf kommt, da freue ich mich drauf.

00:23:55: Dann hat man so ein bisschen eine Mischung aus beidem. Also auch da,

00:23:59: wenn da was auf dem Tisch ist und irgendwas interessant sein könnte,

00:24:03: dann sollten wir da vielleicht sonst auch später nochmal bilateral kurz sprechen.

00:24:07: Ich würde einfach nur noch mal eingehen, ein bisschen von der praktischen Seite

00:24:10: her. Also da spricht jetzt auch der Theoretiker, der auch virtuell denkt.

00:24:14: Das ist ja auch mit euer Business.

00:24:15: Aber von der praktischen Seite ist es manchmal schwierig. Wenn man also einen

00:24:18: Speicher irgendwo stehen hat in Kombination mit PV, dann muss man sich vorher

00:24:21: überlegen, was will ich mit diesem Speicher eigentlich? Will ich Kurzzeitspeicher machen?

00:24:24: Will ich Zugriff haben oder will ich Tag- und Nachtspeicher haben?

00:24:28: Und da spielt dann auch die Investition wieder eine Rolle. Also welcher Typ

00:24:31: von Elektrospeicher nimmt man?

00:24:33: Aber auch zum Beispiel, wie baue ich ihn auf? Wenn ich den für den Energiehandel

00:24:37: nutzen will und will im 15-Minuten-Takt zu- und wieder ausladen,

00:24:41: dann brauche ich halt einfach so ein Kabel, was wassergekühlt ist.

00:24:44: Sonst kriege ich die Leistung nicht in den Speicher rein.

00:24:48: Wenn ich das aber vielleicht Tag und Nacht mache, dann kannst du viel moderater

00:24:53: investieren. Also es ist von der technischen Seite her so, dass das Positive,

00:24:58: fast alle Entwickler, die Solarparks oder Windparks bauen, sind eigentlich schon speicherready.

00:25:03: Also alles, was mit Netzstabilität zu tun hat oder vielleicht kommerzielle Nutzung

00:25:08: von Schwankungen von Börsenpreisen, ist eigentlich soweit schon vorbereitet. ist.

00:25:13: Und wir bauen relativ viel auch mittlerweile in den Markt rein. Das macht auch Spaß.

00:25:17: Und haben auch so die ersten Baseload-PPAs jetzt unterschrieben.

00:25:21: Wo wir dann aber natürlich ein bisschen intelligenter rangehen müssen,

00:25:24: weil nicht der ganze Solarpark natürlich irgendwie 24 Stunden produziert.

00:25:29: Also muss ich irgendwie vielleicht auf ein Drittel runtergehen und ein Drittel

00:25:34: der Leistung kann ich als Baseload dann verkaufen.

00:25:36: Mit Speicher, vielleicht mit Wind gemischt, dann komme ich auf diese schöne

00:25:40: Gerade, die man vielleicht als Energieversorgung auch haben will.

00:25:44: Aber ist technisch auch nicht so ganz trivial. Und hier war die nächste Frage.

00:25:49: Moin, ich bin Philipp, Gründer der Craftbox, wir machen Handwerker-Software

00:25:53: und ich habe nochmal eine Frage zur PV-Herstellung in Deutschland.

00:25:56: Also du hattest ja gesagt, eigentlich ist es Commoditized, der Markt.

00:25:59: Auf der anderen Seite höre ich jetzt wieder, Wertschöpfung in Deutschland,

00:26:02: das wäre so schön und schade und die 2000, das war alles so schön.

00:26:05: Was ist es denn nun? Also sind wir abhängig von China?

00:26:08: Können wir das shiften auf andere Länder schnell oder muss das nach Deutschland oder ja, was ist es?

00:26:14: Also erstmal ist es Fakt, wir sind abhängig von den Chinesen, Punkt.

00:26:18: Das muss man ganz klar sagen. Da gibt es immer noch einige Firmen,

00:26:20: die auch noch die Fahne hochhalten. Wacker Chemie zum Beispiel,

00:26:23: die im Wafer-Bereich ist.

00:26:25: Sind also noch einige Firmen, die im Zellbereich aktiv sind.

00:26:29: Ich denke mal, aus meiner Sicht ist es eine pure politische,

00:26:32: strategische Entscheidung.

00:26:33: Dass Northvolt jetzt hierher gekommen ist, ist eine politische Entscheidung

00:26:36: gewesen, eine strategische Entscheidung.

00:26:38: Dass Intel in Magdeburg jetzt eine große Fertigung braucht, ist eine strategische Entscheidung.

00:26:43: Und das kann unterschiedliche Gründe

00:26:45: haben. Das kann sein, das ist ein strukturschwacher Bereich wie in Heide.

00:26:49: Das kann aber auch sein, dass wir das Thema CO2-Fußabdruck ein bisschen globaler sehen wollen.

00:26:55: Das kann aber auch was mit Resilienz zu tun haben. Also ich glaube,

00:26:57: da gibt es ganz unterschiedliche Argumente.

00:27:01: Was man aber eben einfach sagen muss, wir werden nicht an die Grundkosten herankommen,

00:27:08: wie sie in anderen Ländern ist. Und das hat gar nichts mehr unbedingt mit China zu tun.

00:27:11: Aber wenn ich in China 365 Tage durcharbeiten kann, in drei Schichten und zwar

00:27:17: ohne Gewerkschaft, ohne alles, dann sind die Maschinen nach zwei Jahren abgeschrieben. Punkt.

00:27:21: Und in Deutschland gibt es so nichts. Das heißt also, die erhöhten Kosten,

00:27:25: wenn ich eine Nachtschicht fahre oder wie auch immer, oder auch am Sonntag arbeiten

00:27:28: will, bedeutet automatisch, dass eine Maschine erst nach vier Jahren abgeschrieben ist.

00:27:32: Und schon sind die Kosten nicht mehr einzuhalten. Das hat weniger was mit,

00:27:36: dass die das sponsern und natürlich kriegen sie auch günstige Zinsen und so weiter.

00:27:42: Spielt alles mit rein. Aber bei den Chinesen ist es ja auch eine strategische Entscheidung.

00:27:45: Und dass wir North World jetzt 700, 800 Millionen geben, ist auch eine strategische

00:27:49: Entscheidung. Also ich glaube, es hat weniger was damit zu tun,

00:27:53: was wir hier irgendwie wollen.

00:27:55: Der Markt kann das natürlich auch treiben und sagen, wir möchten deutsche Produkte haben.

00:27:59: Aus meiner Sicht wäre auch eine gute Entscheidung, aber es muss strategisch sein.

00:28:04: Und dann kann man das Ganze drumherum auch auffangen.

00:28:07: Und ich glaube, das ist nicht schlecht. Und man sieht, was in Heide jetzt für

00:28:10: eine Dynamik auch entsteht an neuen Firmen, die sich da jetzt schon gemeldet haben.

00:28:16: Also die gesagt haben, wir wollen auch ein paar Hektar Land haben,

00:28:18: weil wir können Zulieferer sein.

00:28:20: Man baut eine Bahnstrecke von Hamburg dahin. Also für diese Region ist das jetzt

00:28:24: gut oder schlecht auch mal dahingestellt.

00:28:26: Aber das ist eine unglaubliche, spannende Dynamik, die da entsteht.

00:28:29: Und das ist die Frage, ist das Geld dafür da?

00:28:32: Ja oder nein? Und aktuell ist es schwierig. Nicht direkt auf PV bezogen,

00:28:36: aber auf Wallboxen bezogen. Wir haben unsere eigene Fertigung in Deutschland.

00:28:41: Man muss immer so ein bisschen abwägen, was möchte man. Möchte man das günstigste

00:28:44: Produkt haben oder möchte man auch während Krisenzeiten, während des Chipmangels,

00:28:47: waren wir eine der wenigen Unternehmen, die überhaupt produzieren konnten,

00:28:50: weil wir eine richtige Lagerhaltung haben.

00:28:52: Wir haben eine Lagerhalle, wir haben eine eigene Produktion.

00:28:55: Klar haben wir auch wieder andere Probleme. Wir konnten nicht 24-7 produzieren.

00:28:59: Im Umkehrschluss ist unser Produkt auch teurer. Ich denke aber,

00:29:02: das ist gar nicht schlimm, weil das von den Leuten, wenn es nachhaltig ist,

00:29:05: auch gerne gezahlt wird.

00:29:06: Also zumindest wir haben damit gute Erfahrungen gemacht, nicht die günstigsten am Markt zu sein.

00:29:10: Ja, moin. Ich bin Birk von NordEnergie. In den letzten Monaten gab es so ein

00:29:16: paar spannende Meldungen.

00:29:18: Die Dynamik um Northvolt hast du schon angesprochen.

00:29:23: Dazu noch Regulatorik, dass zum Beispiel Serverfarmen in den nächsten Jahren

00:29:28: anfangen müssen, erneuerbare Energien zu beziehen und das in den Jahren danach auch steigend.

00:29:34: Und da frage ich mich, ob möglicherweise in Zukunft die Verfügbarkeit von erneuerbarer

00:29:40: Energie zu einem echten Standortfaktor für Unternehmen werden könnte.

00:29:47: Wie ist da eure Einschätzung? Ist das heute schon relevant?

00:29:51: Sind es eher die Subventionen? Und könnte das in Zukunft vielleicht noch interessanter werden?

00:29:56: Ich nehme das mal ein Beispiel, was gar nicht mit Deutschland zu tun hat. Nehmen wir mal Polen.

00:30:00: Auch super interessant. In Polen ist es so, bis vor kurzem gab es ja die PiS-Regierung,

00:30:04: sie hat Solar gehasst. Punkt.

00:30:06: Dort irgendwas zu entwickeln, zu bauen, Regulatorien, war alles dagegen.

00:30:10: Regierungswechsel war da, aber trotzdem war auch vor dem Regierungswechsel,

00:30:13: war das ein Gigawattmarkt im Photovoltaik-Bereich. Der Grund war ganz einfach.

00:30:17: Große Produzenten von Ikea bis Zulieferer, die irgendwie Kabel herstellen,

00:30:22: haben klipp und klar dem Netzbetreiber gesagt, ich will eine Solaranlage haben.

00:30:26: Ich muss meine ESG-Richtlinie erfüllen. Ich will grünen Strom haben.

00:30:29: A ist er billiger und B brauche ich das auch für meine Story,

00:30:33: für meinen ESG-Bericht.

00:30:34: Und die Regierung war komplett außen vor. Sie konnten nichts machen,

00:30:38: nichts dafür, nichts dagegen.

00:30:39: Der Netzbetreiber hat es zugelassen und Polen ist dadurch ein Gigawattmarkt

00:30:42: geworden ohne Regularien.

00:30:44: Also auch ganz spannend. Und das, denke ich, wird hier auch passieren.

00:30:48: Also da mache ich mir eigentlich keine großen Sorgen. Gibt es noch Fragen aus

00:30:52: dem Publikum? Das ist eure Chance, einmal so richtig Energiezone berühmt zu werden.

00:30:56: Ja, hallo, mein Name ist Torgl von Incentive.

00:30:58: Wir machen Lastflexibilisierung in der Industrie. Und mich würde hier einmal

00:31:03: interessieren, ob bei der ganzen Vermarktung von erneuerbarer Energie,

00:31:07: insbesondere auch an die Industriekunden, die Behind-the-Meter-Speicherpotenziale,

00:31:11: Potenziale, auch nicht nur Batterie, sondern auch Wärme und Kälte,

00:31:15: ja, auch mal mitgedacht werden kann, weil da, glaube ich, ein riesengroßer Hebel

00:31:18: auch steckt, wenn man diese Anreize auch wirklich liefert dann in der Belieferung.

00:31:23: Du hast jetzt gesagt Behind-the-Meter-Optimierung und möchtest aber dafür einen

00:31:28: marktlichen Anreiz haben.

00:31:29: Das geht für mich als virtueller Handelsagent nicht ganz auf.

00:31:36: Weil alles, was du ja nicht hinter den Zähler schiebst, da agierst du ja gar nicht mit dem Markt.

00:31:41: Da kann dir der Markt auch nichts bieten. Das heißt, da ist jetzt eigentlich

00:31:44: wieder Stichpunkt Netzentgelte.

00:31:47: Wenn da die Anreize so gestrickt sind, dass Behind-the-Meter-Optimierung,

00:31:52: die oftmals auch gegenüber dem Markt nicht sinnvoll ist, weil sie nur dazu dient,

00:31:57: Netzentgelte niedrig zu halten,

00:32:00: dann hat sie ihren Stellenwert, wird ja auch zuhaufs so gemacht,

00:32:05: ist ja auch richtig, weil das natürlich ein Cash-Positive ist für die Industriekunden dann.

00:32:10: Aber es ist halt nicht netz- und marktdienlich und deshalb schließt sich dieses

00:32:16: Behind-the-Meter und marktliche Anreizstruktur an dieser Stelle aus.

00:32:22: Trotzdem, und das hatten wir

00:32:24: auch schon drüber gesprochen beim bidirektionalen Laden, ist das ähnlich.

00:32:29: Die Regulatoren, die Netzentgelte, die Umlagen, die killen im Moment jeden Business Case.

00:32:33: Und dieses Argument ist dann analog auch für die Industrie anzuwenden aus meiner Sicht.

00:32:39: Da würde ich widersprechen, weil man tatsächlich in der Flexibilisierung extreme

00:32:43: Hübe teilweise in der Industrie hat, die man nutzen kann.

00:32:46: Und im Endeffekt hat man ja eine Volatilität bei der erneuerbaren Energieerzeugung.

00:32:50: Natürlich, wenn ich das lokal optimieren kann mit meiner eigenen PV-Anlage,

00:32:53: macht das am meisten Sinn, ganz klar.

00:32:55: Aber auch im Markt hat man ja schwankende Marktpreise, gerade Richtung Intraday.

00:32:58: Und vielleicht muss man da mal überlegen, wie man auch Stromprodukte weiterdenken kann.

00:33:02: Also nicht nur klassisch Day-Ahead-Einkauf, wo man ja auch mit arbeiten kann,

00:33:06: wenn der Energieversorger das zulässt.

00:33:08: Aber auch hier gibt es mega große Möglichkeiten, wenn man auch eine Bidirektionalität

00:33:11: in der Datenkommunikation ermöglicht, dass wirklich Kundendaten,

00:33:14: Kundenvorhersagen mit Behind-the-Meter-Insights, mit Händlern kommuniziert werden

00:33:19: und der Händler sich darauf einstellen kann.

00:33:21: Und ich glaube, da liegt die Zukunft nachher, weil man muss für die effizienteste

00:33:24: Energieerzeugung oder die effizienteste Energiewertschöpfungskette,

00:33:28: muss man die volatile Erzeugung aus Erneuerbaren so direkt wie es geht mit dem

00:33:32: Verbraucher zusammenbringen. Und ich glaube, das ist was, wo wir alle hin müssen.

00:33:35: Also stimme ich dir zu, machen wir auch. Da ist aus meiner Sicht auch wieder

00:33:39: die Standardisierung ein großer Punkt,

00:33:41: weil wir beide, wenn ich jetzt dein Händler wäre, wir brauchen eine Schnittstelle,

00:33:46: dass wir die, ich habe es vorher auch schon im bilateralen Gespräch gesagt,

00:33:50: dass wir die Commodity, die du hast oder dein Industriekunde hat in Form von Flexibilität.

00:33:55: Die müssen wir irgendwie austauschen. Das machen wir am besten,

00:33:58: indem wir vorher ein standardisiertes Flexibilitätsprodukt definieren,

00:34:03: wo ich dann weiß, wenn von dir das Signal kommt,

00:34:05: dann sagst du mir hier, ich habe so viel Menge davon oder so viel Kapazität

00:34:09: in den nächsten x Stunden,

00:34:11: die ich dann hinter den Zähler schieben kann zu dir und dann wird ein Schuh

00:34:16: draus, dann kann ich damit nämlich an den Markt gehen, das Ganze monetarisieren

00:34:19: und wir gucken irgendwie, wie wir es dann abgerechnet bekommen.

00:34:23: Ja, genau so können wir es machen. Das geht.

00:34:27: Sonst noch Fragen aus dem Publikum? Sonst wählen wir einfach Leute randomly aus.

00:34:33: Ja, hi, Tobias Brüner von ONU Energy. Wir machen jetzt ja hier dieses Jahr zum

00:34:37: ersten Mal dieses Energiefrühstück zu OMR. Das ist ja der Beginn einer wunderbaren Tradition.

00:34:41: Wir müssen in einem Jahr wieder treffen hier, liebe Panel-Teilnehmer.

00:34:44: Was ist das eine Ding, was ihr sagt, dass es dieses Jahr in den nächsten zwei

00:34:48: Monaten besonders wichtig gemacht sein muss, damit wir im Jahr wieder fragen

00:34:51: können, was ist daraus geworden?

00:34:53: Ja, da halte ich es auch wie mit Philipp hier von 1,5.

00:34:57: Lieber Politik, lasst uns einfach in Ruhe arbeiten. Hört auf mit irgendwelchen

00:35:01: Förderungen, hört auf mit irgendwelchen Ankündigungen, dass das EEG abgeschafft

00:35:05: werden soll. Das nutzt sowieso keiner mehr. werden.

00:35:07: Also deshalb bin ich da, wenn ich einfach der Meinung bin, lasst es einfach.

00:35:11: Und ihr werdet sehen, dass wir das schon alleine hinkriegen.

00:35:13: Wir sitzen ja hier auch mit drei Leuten auf dem Pellet.

00:35:16: Ich glaube, wenn wir uns zusammentun, plus nochmal Incentive,

00:35:19: Energiemanagement, Behind the Meter und noch ein paar andere,

00:35:22: dann kriegen wir das geregelt. Also da mache ich mir gar keine Sorgen.

00:35:27: Okay, da muss ich jetzt in dieselbe Kerbe hauen, aber das noch ein bisschen

00:35:30: erweitern, weil du sagst jetzt, lasst uns in Ruhe.

00:35:32: Okay, das ist gut, das ist der Blick nach vorne, aber auch schon von mir angesprochen,

00:35:36: wir haben Wir haben so viel Legacy im System,

00:35:37: dass dieses Lasst uns einfach in Ruhe und macht nichts mehr,

00:35:41: das reicht halt im Zweifel nicht, sondern wir müssen schon die Regulatorik drastisch

00:35:45: vereinfachen und wir müssen sie halt ready machen,

00:35:47: dass wir diese Ziele, die wir auf der Energiewendeseite noch vor uns haben,

00:35:53: die wir erreichen wollen, dass wir die auch adäquat umsetzen können.

00:35:58: Ich würde sagen, lasst uns in Ruhe und macht es uns einfacher,

00:36:01: dass wir arbeiten können.

00:36:02: Das wäre ein ganz, ganz wichtiger Punkt. Wir haben so viele Ideen und Möglichkeiten,

00:36:06: die wir technisch, ich denke auch im Hintergrund, alle schon umgesetzt haben,

00:36:09: die dann aber noch so lange reifen müssen, bis sie wirklich in der Realität

00:36:13: umgesetzt werden können.

00:36:14: Und das ist wirklich schade, weil das machen andere Länder leider wesentlich

00:36:17: besser als wir. So, Jakob.

00:36:21: Ja, erstmal danke euch allen überhaupt für die Gelegenheit hier.

00:36:24: Ich bin Jakob, leite beim, ja, einem der größten PV-Installateure aus Hamburg den IT-Bereich.

00:36:30: Philipp, wir können auch nochmal schnacken, weil wir haben intern was entwickelt,

00:36:33: was wir eigentlich gar nicht verkaufen wollten, aber ich glaube,

00:36:34: ist ganz interessant für dich.

00:36:36: Meine Frage an euch drei tatsächlich ist, wir haben viele Kunden,

00:36:39: egal ob das im B2C- oder B2B-Markt ist, betrifft euch alle drei,

00:36:44: denke ich, die Frage, die uns intensiv immer fragen nach Energy Sharing.

00:36:48: Also wir haben viel gesprochen, also Flexibilisierung, Verbräuche auch von industriellen

00:36:52: Verbrauchern in das Kundennetz hinein, das ist das eine Thema.

00:36:55: Aber wir haben viele Kunden, die ihrer unternehmerischen Verantwortung gerecht

00:36:58: werden wollen und sagen, ich hätte noch mehr Platz auf dem Dach,

00:37:01: aber ich weiß nicht, wem ich es geben soll und meiner Bank kann ich es auch

00:37:03: nicht erklären. Und ansonsten fahre ich damit auch gerne in Urlaub oder gründe die nächste Firma.

00:37:07: Die würden, wenn es dafür gute Lösungen geben würde, in den unterschiedlichen Größen tätig werden.

00:37:13: Nun fehlt uns die EU-Gesetzgebung, die in Deutschland umgesetzt werden müsste.

00:37:16: Aber wie ist euer Blick in euren

00:37:18: Segmenten, das würde ich ganz interessant finden, auf dieses ganze Thema?

00:37:22: Stefan, bei dir wird es B2B sein, aber ich würde gerne eure Meinung von euch

00:37:27: dreien gerne mal hören, wie es da vielleicht in den nächsten Jahren weitergehen

00:37:29: könnte und was eure Ansätze vielleicht sind. sind?

00:37:32: Wir haben ja immer speziell die Wallboxen im Blick. Das ist schlichtweg unser Kernmarkt.

00:37:38: Wir haben aktuell ein Pilotprojekt am Laufen, leider nicht in Deutschland, sondern in Österreich,

00:37:43: wo wir eine Energiegemeinschaft gründen, wo sich ein Dorf zusammenschließt und

00:37:47: wir im Endeffekt Zähler vorgesetzt haben und überschüssigen Strom innerhalb

00:37:52: der Nachbarn in die Autos entsprechend packen,

00:37:56: damit entsprechend Netzentgelte reduziert werden können.

00:37:59: Und die Gemeinschaft davon profiziert. Die Netzbetreiber sind davon semi-angetan,

00:38:06: um es mal nett zu formulieren, aber Stand aktuell wird das wahrscheinlich ein

00:38:11: Erfolg werden und die Nachfrage, gerade bei den Usern, ist natürlich vollkommen da.

00:38:17: Ich hoffe, dass sich da mehr tut und dass es die Möglichkeit auch in Deutschland gibt.

00:38:20: Ich glaube, aber das ist auch jetzt ein Judgment Call, so meine persönliche Einschätzung.

00:38:27: Energiesharing ist ein relativ komplexes Thema. Das muss sich auch irgendwie

00:38:31: lohnen. Auf welcher Scale lohnt sich das? Schwierige Frage.

00:38:36: Jetzt wieder mein Schlagwort Standardisierung. Inwiefern kann man mit Standardisierung

00:38:40: da irgendwelche Werte heben, die man sonst nicht heben kann?

00:38:44: Schwierig zu sagen. Ich würde meinen, das Energiesharing auf dezentraler Ebene

00:38:50: wird in Zukunft ein Spiel sein, um Netzengpässe vorzubeugen.

00:38:56: Ich glaube, das ist im Moment der einzige Use-Case, der so wirklich Sinn macht.

00:39:02: Und ja, noch ein kleiner KW hat, also eine Klammer dahinter,

00:39:07: ich würde sagen, alles kleine 100 KW, so alles, was größer ist als 100 KW,

00:39:12: da können wir schon im Prinzip das PPA-Game spielen, da gibt es die Produkte

00:39:17: dafür, das kann man alles abbilden,

00:39:19: alles, was kleiner ist, ist aus meiner Sicht, ja, dezentral,

00:39:26: da spielt das dezentrale Management dann nur eine Rolle, wenn man den Business

00:39:31: Case so stricken kann, dass man irgendwelchen Netzenpässen vorbildet.

00:39:38: Direkt Energiesharing hat mit uns weniger zu tun, aber ich hebe es mal eine

00:39:41: Stufe höher, weil es im Endeffekt um Energiemanagement geht.

00:39:43: Und zwar auf der Netzseite. Wir müssen alles dafür tun, dass das Netz stabil bleibt.

00:39:48: Das heißt, wir müssen viel mehr Intelligenz in Demand-Supply-Management reinkriegen.

00:39:52: Und das ist ja, was wir eigentlich den ganzen Tag machen im Energiehandel.

00:39:55: Zu gucken, ich meine, wenn da Minuspreise sind, dann können wir Geld verdienen

00:39:58: oder auch Geld verlieren.

00:39:59: Aber das Ziel der Minuspreise ist es ja, die Netzstabilität hinzukriegen.

00:40:03: Ich glaube, wir müssen ganz tief reingehen auf der Energiesharing-Seite,

00:40:07: auch im Mittelstand, aber auch auf der größeren Seite.

00:40:10: Du hast es gerade mit Incentive gesagt, dem Brötchen im Kühlhaus ist das scheißegal,

00:40:14: ob es minus 25 oder minus 18 hat.

00:40:16: Also was muss ich tun? Ich muss versuchen, mit denen zusammenzukommen,

00:40:20: um sozusagen diese Energiestabilität, das Energiemanagement hinzukriegen.

00:40:25: Und da, glaube ich, gibt es noch tausend Möglichkeiten, Ob mit oder ohne KI,

00:40:28: ob das die Blackbox ist, die ihr zwischenschaltet oder wo wir eben auf virtuelle

00:40:33: Speicher zurückgreifen.

00:40:34: Wir schalten ja auch unsere Solaranlagen auch ab.

00:40:37: Dafür kriegen wir auch Geld, wenn wir die zur Netzstabilität reinkriegen.

00:40:40: Also das ist, glaube ich, das höhere Ziel.

00:40:42: Und wenn es runtergeht auf allen Ebenen, auf dem Residential,

00:40:46: auf dem Commercial-Bereich und auf dem Großkraftwerk-Bereich,

00:40:48: dann haben wir es eigentlich geschafft.

00:40:49: Weil das ist bei 80 oder 100 Prozent erneuerbar eigentlich das Teuerste. Da müssen wir hin.

00:40:57: Okay, dann die vielleicht letzte Frage, bevor wir dann absolut ins Networking übergehen. Nikolas.

00:41:04: Danke, Jelan. Moin, Nikolas von Ad Fontes aus Kiel. Ich habe mal eine Frage.

00:41:09: Ich habe relativ häufig gesagt, Regulatorik ist ein bisschen unser Problem.

00:41:12: Also eigentlich sind wir als Unternehmer alle ready.

00:41:15: Und vor allem auch, wie du gerade sagtest, sind die Unternehmer auch bereit,

00:41:19: ihre Verantwortung zu tragen.

00:41:21: Jetzt ist es ja so, dass die Politik wird ja gewählt von den Wählern.

00:41:25: Und die Wähler wohnen irgendwie in Deutschland über 50 Prozent in Mietshäusern.

00:41:28: Und sind dementsprechend, also wir haben zum Beispiel als regionaler Solarinstallateur

00:41:34: in Norddeutschland immer wieder Anfragen für Balkonkraftwerke.

00:41:38: Oder auch immer wieder Anfragen für PV-Anlagen auf Mehrfamilienhäusern.

00:41:41: Es ist halt einfach so, es macht keinen Sinn.

00:41:43: Beides macht keinen Sinn. Ich glaube, Stefan, du hast das im Podcast auch schon ein paar Mal gesagt.

00:41:47: Das ist alles irgendwie Klein-Klexerei und nervig. Und der Strom sollte,

00:41:51: auch erneuerbarer Strom, sollte immer noch zwar dezentral, aber doch relativ

00:41:54: kraftwerksnah, also kraftwerksähnlich produziert werden, weil es am effizientesten und am günstigsten ist.

00:41:59: Meine Frage ist ein bisschen an euch. Wie denkt ihr, dass der Strom sich günstiger entwickeln kann.

00:42:04: Ich glaube, Tibber oder so ist nicht die Lösung für den Endnutzer,

00:42:08: der in einem Miethaus, ganz normaler deutscher Mittelständler,

00:42:10: also Mittelstandsbürger, der in einem Miethaus wohnt. Da wohnen die meisten Deutschen.

00:42:14: Ich habe jetzt gerade von den Stadtwerken Kiel eine E-Mail bekommen oder einen

00:42:17: Brief, glaube ich leider.

00:42:18: Ja, dein Strompreis war 32 Cent, ist ja wieder runtergegangen.

00:42:21: Sorry, jetzt geht er wieder auf 38 Cent, weil Netze und Gelder gehen hoch.

00:42:24: Das heißt, der Strompreis für den Endkunden ist eigentlich nicht günstiger,

00:42:28: als er in der Ukraine-Krise war. Der zahlt immer noch um die 40 Cent.

00:42:30: Wie wird dieser Strom günstiger? Also habt habt ihr da Gedanken zu?

00:42:34: Weil die wählen ja nachher diejenigen, die entscheiden würden,

00:42:38: dass diese Regulatorik sich vielleicht endlich mal ändert, dass der Strom wirklich

00:42:40: für alle günstiger wird.

00:42:41: Aber wenn die Wähler, und das ist, die brauchen nicht den meisten Strom,

00:42:44: den meisten Strom braucht die Industrie.

00:42:45: Aber die Wähler sind ja diejenigen, die es nachher in die Politik entscheiden können.

00:42:49: Also ich glaube, die Summe ist natürlich schon entscheidend.

00:42:52: Und ich sagte ja eben schon, das geht alles um Netzstabilität.

00:42:55: Und alles, was ich dafür tun kann, dass ich Peaks oder Schwankungen aus dem

00:43:00: Netz herausnehmen kann, hilft dem System.

00:43:04: Die traditionelle Form, wie wir sie jetzt haben, basiert darauf,

00:43:07: dass die Kosten für die Kilowattstunde, die wir erzeugen, vom Feedstock abhängt.

00:43:12: Wie teuer ist Gas, wie teuer ist Öl und so weiter. Das hat sich jetzt schlagartig geändert.

00:43:15: Die Kosten in Zukunft werden null mehr mit dem Feedstock zu tun haben.

00:43:19: Sonne, Wind, kostet nichts. Die Netzstabilität,

00:43:22: das ist eigentlich der Hauptkostentreiber an diesem ganzen Thema.

00:43:25: Also muss ich eigentlich versuchen, in alle Ebenen reinzukriegen.

00:43:28: Niederspannung, Mittelspannung, Hochspannung, Höchstspannung.

00:43:30: Und da muss ich überall aktiv werden.

00:43:32: Deshalb bin ich ganz fest der Meinung, dass alles, auch 1,5,

00:43:36: Enviria, alles, was da draußen ist, werden alle gebraucht.

00:43:40: Ist das Balkonmodul das günstigste? Nein, ist es nicht.

00:43:44: Aber hilft das zur Akzeptanz für diese Energiewende? Ja, würde ich sagen, ja.

00:43:49: Also ein Teil davon ist es. Und ich bin der Meinung, ein Drittel ist residential,

00:43:53: ein Drittel commercial, ein Drittel machen wir.

00:43:55: Und die letzten 10% sind dann ein bisschen Building Integrated Photovoltaik,

00:43:59: ein bisschen Balkonmodule und noch ganz viele andere Sachen,

00:44:01: die wir vielleicht noch gar nicht kennen.

00:44:03: Die Kombination ist spannend, um diese Last aus diesen unterschiedlichen Netzen

00:44:08: herauszunehmen. Deshalb glaube ich, dass wir schon alles brauchen. Warum?

00:44:11: Also Netzentgelte?

00:44:15: Ein Problem? 100 Mal gesagt heute.

00:44:19: Warum gibt es Abgaben auf Strom? Alle beschweren sich, es ist zu teuer.

00:44:23: Das ist was, wo man aus meiner Sicht schon mal sagen könnte,

00:44:25: Stromsteuer. Warum eigentlich?

00:44:27: Also nur mal so in den Raum geworfen. In einem Punkt würde ich dir widersprechen,

00:44:31: so die Dynamisierung auf dem Grundpreis ist sehr wohl Teil der Lösung und deshalb

00:44:36: ist Tibber und Konsorten und wie sie alle heißen, sehr wohl Teil der Lösung auch.

00:44:41: Ja, ja, ja, trotzdem hat es natürlich einen Impact auf den Sockel dann im Endeffekt.

00:44:50: Ich würde sagen, die Kombination aus allem macht's. Die Kurzfassung davon, ja.

00:44:57: Okay, das ist eine sehr gute Überleitung hier zum Schluss. Wir wollen noch euch

00:45:01: die Möglichkeit geben, die nächsten halben Stunden, ich weiß gar nicht,

00:45:04: wie lange wir hier das Office noch besetzen können von 1,5. Irgendwann müssen

00:45:07: die vielen Kunden ja auch bedient werden.

00:45:09: Sozusagen müssen wir den Kaffee austrinken und das Champagner-Roggenbrot aufessen. Wissen.

00:45:14: Für einige von uns geht es ja gleich rüber zur OMR und mir wurde schon die Frage

00:45:19: gestellt, warum haben wir denn eigentlich angefangen mit dem Energiezone-Thema.

00:45:22: Die Dynamik in der Diskussion und auch die verschiedenen Geschäftsmittel,

00:45:25: die man hier so sieht, so hat sich ja E-Commerce vor 15 Jahren angefühlt.

00:45:28: Mittlerweile ist E-Commerce, das ist ja mein Kernbereich, ein Markt,

00:45:31: der dominiert wird von den großen Plattformen.

00:45:33: Google, Meta stehen im Grunde genommen als Steuergebühreneintreiber sozusagen vor jedem Kunden.

00:45:39: Dahinter kommen die anderen großen Plattformen, die es am besten bedienen konnten.

00:45:41: Amazon im Wesentlichen in der westlichen Welt und das führt halt auch in den

00:45:45: großen E-Commerce-Konferenzen zu einer, ja, sozusagen zu einer großen Depression.

00:45:49: Da gibt es im Grunde genommen keine Lösung mehr nach vorne.

00:45:53: Da gibt es gar nicht mehr diese Hoffnung, also das, was wir hier diskutieren

00:45:55: mit, wie abhängig sind wir von China, das ist ja im E-Commerce seit 10,

00:45:58: 15 Jahren schon der Fall.

00:45:59: Und das ist hier so ein, dass wir überhaupt noch die Möglichkeit haben,

00:46:02: das hier mitzugestalten mit so vielen verschiedenen Geschäftsmodellen,

00:46:04: wo es noch komplett offen ist.

00:46:05: Was sind eigentlich die Layer dazwischen? Was sind eigentlich die Plattformen,

00:46:08: die diese Gebühren am Ende kassieren?

00:46:10: Hoffentlich nicht die klassischen Monopolisten wie die ehemaligen Schleswax

00:46:13: und Co., sondern irgendwie neuere, agilere Modelle, die zu günstigeren Strompreisen

00:46:17: führen, damit mehr verbraucht werden kann.

00:46:21: Also den Pool noch ein bisschen länger heizen. Das ist ja mein Ziel für den

00:46:24: günstigen Strom und nicht weniger verbrauchen.

00:46:26: Das ist ganz cool. Und das ist, glaube ich, tatsächlich auch ein gutes Stichwort

00:46:31: gewesen mit sozusagen Auftakt einer Tradition. Ich glaube, die nächsten zehn

00:46:35: Jahre sind wahrscheinlich so die spannendsten im Trommarkt.

00:46:37: Jetzt ist es mit dem Balkonmodul beim Endkunden angekommen.

00:46:41: Mein Vater hat ein bifaciales Balkonmodul gekauft und sich weiße Farbe sozusagen

00:46:46: auf die graue Gartenhütte gestrichen und ist der Meinung, dass das nochmal ein

00:46:53: halbes KW pro Tag mehr bringt.

00:46:55: Es ist schwierig, da den Nachweis zu erbringen, aber das ist genau das,

00:46:57: was diese Akzeptanz erzeugt, sozusagen dieses Spielkram.

00:47:00: Das finde ich total cool und ich glaube, davon werden wir noch viele Beispiele sehen.

00:47:03: Ich möchte mich nochmal bei Olivia bedanken, die da oben wahrscheinlich noch

00:47:06: an der Kaffeemaschine steht.

00:47:08: Vielleicht, weiß ich nicht, kann man schwer sehen. Ist sie noch da? Ja, großer Applaus.

00:47:18: Empfehle euch tatsächlich mal links und rechts zu gucken und die Leute kennenzulernen.

00:47:20: Es ist ganz interessant, dass die Leute, die hier sagen, sagen,

00:47:23: ich bin von so und so, das sind immer neue Modelle, von denen ich noch nichts

00:47:26: gehört habe oder das ist auf den E-Commerce-Konferenzen auch nicht mehr so spannend.

00:47:31: Da hat man schon irgendwie alles mehrfach gehört. Deswegen bleiben wir da dran,

00:47:34: bedanken uns und wir sind ja noch hier ein bisschen und ihr als Panelisten,

00:47:38: großen Applaus, großes Dankeschön an euch.

00:47:46: So, Kevin, komme ich gleich nochmal mit meinen ganzen Anwender Fragen und da

00:47:51: noch viel Spaß und viel Spaß auf der und mehr.

00:47:57: Music.